IM HERZEN KLASSISCH
BIOGRAPHIE

Raphael Sommer, 1989 in Basel geboren, ist der Komponist und der Gründer von «Sommer Filmmusik». Mit zwölf Jahren entdeckte er im Rahmen einer Projektwoche die Magie des Films. Das Drehen, Schneiden und Produzieren eigener Kurzfilme verfolgte er daraufhin weiter. Das entsprechende Know-how brachte er sich selber bei. Mit 14 Jahren besuchte Sommer diverse Abendkurse, um seine Technik zu verfeinern. Nach dem Schulabschluss machte Sommer ein Praktikum als Filmcutter.

Im Anschluss darauf wurde er in der Theater- und Schauspielschule aufgenommen. Die Zeit des Studiums erwies sich in zweierlei Hinsicht als wegweisend: Zum einen fand er im Schulgebäude ein Steinway-Klavier, dem er mittels Improvisation neues Leben einhauchte. Sommer entdeckte auf diese Weise die Leidenschaft für das Komponieren. Zum anderen wurde er bei einem Ballettabend auf den US-amerikanischen Tänzer Tyler Burkett aufmerksam. Sommer beschloss instinktiv, dem Tänzer eines Tages eine Ballettkomposition auf den Leib zu schreiben. Dessen anmutige Bewegungen erinnerten ihn an einen goldenen Schwan – «Golden Swan» sollte Jahre später ein Leitmotiv für den Komponisten werden.

Mit 19 Jahren machte sich Sommer selbstständig und er gründete die Firma «Sommer Filmmusik». Den firmeneigenen Webauftritt programmierte er gleich selbst – ein weiteres Talent, das er autodidaktisch erlernte. Er konzentrierte sich zunächst auf die musikalische Untermalung von Apps und Games und machte sich damit rasch einen Namen. Seine Arbeiten waren schliesslich auch in Werbe- und Kurzfilmen zu hören. So setzten etwa die Pilatus-Bahnen AG, das Möbelhaus Schweigert oder das Zürcher Hyatt Hotel auf seine Musik. Sommer blieb dabei stets offen für neue Projekte, neue Genres – und damit auch für neue Stile. Epische Streichermusik, experimentelle Klänge oder das Spiel mit exotischen Instrumenten – Sommer fand auch dank seiner Erfahrung als Filmcutter den richtigen Ton zum Bild.

Als Durchbruch bezeichnet er seine Kompositionen für die Dokumentarfilme «Schweizer Geist» (2013) von Severin Frei und «Camino de Santiago» (2015) von Jonas Frei, die beide im Kino zu sehen waren. Wenig später war Sommers Musik auch in Spielfilmen zu hören. Titel sind etwa der Science-Fiction-Film «Reborn» (2016) von Claudio Sipka, der Abenteuerfilm «Der weisse Hirsch vom Gantrisch (2019) von Robin Bezençon oder der Action-Thriller «2nd Chance» (2020) von Daniel Königsberg. Sommer arbeitet bereits an weiteren Soundtracks, die schon bald zu hören sind.

Unabhängig von diesen Arbeiten begann Sommer auch mit Konzertaufträgen: 2017 veröffentlichte er sein «Requiem» für ein Projekt von Florian Kirchhofer. Gemeinsam mit einem Orchester war das Werk im Rahmen einer Schweizer-Tournee zu erleben. Aus diesem Werk ging auch das «Elysium for Ballet» hervor, womit sich der Kreis wieder schliesst. Mittlerweile steht auch der geistige Nachfolger des Requiems am Start: «Dimension» soll noch in diesem Jahr mit einem Orchester uraufgeführt werden.

Sommer widmet sich auch dem gesprochenen Wort: Gemeinsam mit der Schauspielerin Nina Iseli schrieb er das Hörspiel «Die Welt von Arven», ein Fantasy-Märchen, das mit prominenten Sprecherinnen und Sprechern (u.a. Walter Andreas Müller, Christoph Schwegler ) 2016 veröffentlicht wurde. Der zweite Teil soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Bald wird er ein Jubiläumsalbum veröffentlichen, auf dem seine Fantasy-Werke und Soundtracks vertreten sind. Die Bilder für das Album-Cover – mit dem Balletttänzer Tyler Burkett – entstanden im Januar 2020 in den Vereinigten Staaten.

Doch Sommer wäre nicht Sommer, wenn er nicht schon an neuen Kompositionen arbeiten würde.

«Für mich steht die Freude an der Musik und die Vielfalt der Genres im Vordergrund. Ich entscheide mich gerne für ein Projekt, wenn ich das Gefühl habe, ich kann einen Mehrwert dazu beitragen. Gerade bei herausfordernden Themen kann ich mich leidenschaftlich darin vertiefen.»

– Raphael Sommer

MUSIKALISCHES ERBE
Die Trompete wurde im Schweizer Kinofilm ‘Dällebach Kari’ von Oscar Preisträger Xavier Koller in der Schwingfest-Szene verewigt.

Eine 100 Jahre alte Trompete hält Raphael Sommer hoch in Ehren. Es ist das Instrument seines Urgrossvaters – seines Zeichens Dirigent, Trompetenspieler und -Lehrer. Verschiedene Gravuren belegen die Teilnahme an zahlreichen musikalischen Wettbewerben und zeugen von der Hingabe des Musikers, die über das blosse Handwerk hinausging.

Es könnte ein Indiz dafür sein, dass das musikalische Talent von Raphael Sommer in den Genen liegt.

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